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Gedicht zur Nikolausfeier 2000
Beginnen möcht ich mit dem 1. Vorstand, hat er gerade nicht ein Glas Bier in der Hand?! Lädt der Kaiser zur Spielersitzung ein,
reibt er sich die Hände - oh wie fein. Schläft er auch manchmal ein bißchen ein, die Spätschicht geht trotzdem vor ihm heim. Schmiß er nicht zufällig mit einer Torte,
so fand er auf dem Fußballplatz die passenden Worte. Ob in Titting, Schernfeld oder auf heimischen Platz, er schimpfte immer wie ein Rohrspatz. Ein Sieg gegen Titting - drei Punkte - ein großer Schluck...
Ja wem ma scho mal g'winna - grulemuk.
Der Kaiser Peter ist der Trainer von der Ersten. Fressen kann der, da würden andere zerbersten. Fußballern kann er nicht mehr so gut,
er hat schon einige Unfälle am Hut. Beim Rollerfahren ist es passiert; zwei Pollenfelder Jungfrauen hätten fast seinen Kopf abrasiert. Einen Mann kriegst du erst - so war ihr Glaube,
wenn fliegt ein Lehrer über deine Motorhaube. Zwei Wochen ließ sich der Piotr nicht blicken, war in der Türkei beim Zusammenflicken. Ich hoffe, in seine Speis' kommt ihr mal rein,
die muß für den 3. Weltkrieg hergerichtet sein.
Halbzeitpredigt voller Zorn, vom Reserveleiter Mathias Eichhorn; einmal pro Woche mußt du trainieren, um nicht die Kondition zu verlieren.
Mit dieser Taktik rechnet er; wenn nicht muß das Rotationsprinzip her. Hirs, schau nicht so benommen, hast vom Eller ein schweres Erbe übertragen bekommen. Vielleicht hältst auch über 10 Jahre aus,
dann schauen auch ein paar Meisterschaften heraus.
Der Guske Klaus, unser Sanitäter, kennt auf'm Sportplatz jeden Quadratmeter. Muß so schnell laufa wia er nur ko, manchmal mehra als unser Libero.
Klaus, du machst einen prima Job und erntest bei de Spielern volles Lob.
Ein Dankeschön gilt auch den Service-Damen, Frau Puchtler und Frau Hirschbeck mit Namen. Nicht zu vergessen bei dieser Feier
ist auch Frau Reinhilde Ablaßmeier. Mit den Fußballern haben sie viel zu tun, da bleibt wenig Zeit für's Ausruh'n. Für euere Mühen und eure Plagen
Wollen wir mit einer kleinen Anerkennung Danke sagen. (-> Geschenke)
Die neue Saison - oh welch ein Graus, das hielten die treuesten Zuschauer nicht aus. Keine Punkte, schlechte Spiele
- es mußte sich was ändern, meinten viele. Eine Vorstandssitzung wurde abgehalten, wir holen keine neuen Jungen, sondern die Alten. Zusammen über 100 Jahr', Chopper, Kögl und Gobi,
trotzdem hatten sie bei den Zuschauern noch eine gute Lobby. Vor allem Kögl wurde zur neuen Lichtgestalt, sein Vorbild machte erst bei seiner Sekretärin halt. Michl paß auf, heute ist auch Weihnachtsfeier,
schon' heut lieber deine ...... !
Freudig stimmt mich in diesem Rahmen, einige Spieler Nachwuchs bekamen. Chopper, Alex, Jacksen heißen die drei, jetzt ist auch der Alois dabei.
Jetzt komm mal raus, Papa Wipp! Für dich habe ich dabei zwei Gläser Hipp. Es sind alles Mädchen - gesund und ohne Beschwerden, aber Fußballer für die I. Mannschaft können sie nicht werden.
Dieser Umstand bereitet mir doch ein wenig Sorgen, soll ich euch mal meine gelben Gummistiefel borgen?!
Welcher Torwart hatte blondes Haar? - Unser DJ Locke, ist doch klar.
Zur Loveparade fuhr er so, damit ihn niemand erkennt, unser Kommunikationstalent. Alleine war er dort nicht, mit dabei war auch ein lustiges Gesicht: roter Kopf, schwarzes Haar
- unser Howie, ist doch klar. Karlsbad war da ziemlich fern, denn dort hatten die Frauen ein kleines bißchen Howie gern. Bei den Mädchen war's ihm nicht zu fad, eine Bauchmuskelzerrung war das Resultat.
Vom Kellerfest-Frühschoppen weggeholt, es herrschte große Torwart - Not. Zur Schiedsrichterleistung ein paar heftige Worte - oh Weh, ein halbes Jahr Sperre, Herr Wittmann Uwe.
Welche Nummer er habe, fragte der schwarze Mann. Als ob er das nicht selbst lesen kann. Das, Uwe, war ein böses Wort, diese Sperre brachte dir den Vereinsrekord.
Auswärtsspiele habt ihr recht gern,
denn die Spielorte sind nicht fern. Orte wie Pietenfeld und Eichstätt sind dem Michi bekannt, er aber nicht nach Dollnstein fand. Wahrscheinlich war er noch ganz aufgelöst,
hat ihm seine Freundin zu viel Liebe eingeflöst? Damit so etwas nicht mehr passiert, hat dir der Trainer eine Landkarte organisiert.
Eine optimale Vorbereitung auf ein Spiel
ist für jeden Fußballer das Ziel. Aber was die Pollenfelder so machen, darüber muß auch ich herzlich lachen. Ausreichend Schlaf gehört dazu, aber nicht in der Kabine, Gaga, so wie du.
Am Samstag beim Polster war Martinifest für'n Gaga und manch andere Gäst'. In der Früh is er no in'd Pfeiffergass', nur auf a Brotzeit, net auf a Maß. Am Sonntag ruft'n da Hias o,
i brauch no oin, der grodaus laufa ko. Sofort kummt er mit seinem Radl, er hat ja auch recht stramme Wadl. In der Kabine ist ihm nicht gut, der Stefan sich noch ein bißchen ausruht.
Er dort die 1. Halbzeit schlafend verbrachte, und im Traum viele Tore machte.
In diesem Zusammenhang ist auch zu nennen, es geht im Fußball nichts ohne Rennen.
Ein paar Sprints rauf, ein paar Sprints runter, beim Wechsel war der Rudi noch munter. Doch keiner weiß, wie es geschah, plötzlich war er nicht mehr da. Hinter'm Tor stand er und hat g'spien,
hoffentlich is eam a nix blieb'm?!
Was les' ich da, ich muß mich fragen, ihr habt auf dem Transfermarkt zugeschlagen?! Der Peter Andi zu euch stieß und die Hofstettener Fußballer verließ.
Er war vielen schon wohlbekannt, da er beim Butterer arbeitet mit Zement und Sand. Von hinten heraus geht es jetzt meist schneller, wenn er spielt, euer Rapperszeller.
Ich muß jetzt los; es wartet der FC Bayern, die heut' auch wieder Weihnachten feiern. Da heißt's aufpassen wie die Mutter auf's Kind, damit der Franz nicht wieder verschwind'.
Nicht daß der Franz, unser Kaiser, wieder macht einen kleinen Hosenscheißer.
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